Vom 11. bis 23. August war MĀRĪCI als Ausstellerin bei der FEI Weltmeisterschaft in Aachen zu Gast. Zwei Wochen zwischen Parcours, Turnierplatz und einem Publikum aus aller Welt.
Das Wetter zeigte sich in seiner ganzen Bandbreite: helle Tage, an denen die Gäste bis in den Abend blieben, und Nachmittage, an denen der Regen das Gelände leerte. Gerade in diesen kühlen Stunden sprach ein feines Tuch aus 100 % Changthangi-Kaschmir für sich selbst.
Am schönsten waren die Begegnungen. Kundinnen, die MĀRĪCI seit Langem begleiten, kamen eigens vorbei; andere hielten die Marke zum ersten Mal in Händen – Besucherinnen und Besucher aus Europa, Mexiko und den USA. Diesen Moment, in dem jemand ein Tuch zum ersten Mal zwischen den Fingern spürt und kurz still wird, lässt sich online nicht herstellen.
Eigens für Aachen entstanden drei neue Entwürfe im Equestrian Style: ein großformatiges Pashmina mit Pferdemotiv, ein weißes Carré mit traditionellen indischen Ornamenten und eine Sonderedition zur Weltmeisterschaft. Sie zum ersten Mal zu zeigen – vor einem Publikum, das Pferde kennt und ein Auge für Linie hat – war der eigentliche Gradmesser dieser zwei Wochen.
Am Stand trug das MĀRĪCI-Team Tracht von Helene v. Hodenberg aus München. Eine Verbindung, die sich stimmig anfühlt: hier das bayerische Handwerk, dort das Kaschmir aus Ladakh und Kaschmir – beides von Hand gefertigt, beides auf Beständigkeit angelegt.
Und über allem stand der Sport. Die Konzentration vor dem Start, die Stille im Parcours, der Jubel danach. Präzision, Geduld, Handwerk, das man erst sieht, wenn alles stimmt – darin erkennt MĀRĪCI die eigene Arbeit wieder.
Ein Dank an alle, die den Weg an den Stand gefunden haben. Aachen 2026 war ein besonderes Kapitel – und gewiss nicht das letzte.